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Steuererklärung 2018 Teil 5: Anleger Trotz Abgeltungsteuer müssen Anleger oft aktiv werden

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Steuererklärung 2017: So können Anleger Steuern sparen Quelle: Getty Images

Pauschal 25 Prozent Steuer hat die Abgeltungsteuer gebracht. Schon jetzt gibt es allerdings Ausnahmen. Und selbst bei abgeltungsteuerpflichtigen Erträgen kann es lohnen, diese in der Steuererklärung doch zu melden und sie lieber mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.

Anleger müssten sich auf eine größere Änderung einstellen, sollte tatsächlich die Abgeltungsteuer auf Zinseinkünfte abgeschafft werden. Dann würde auf Zinsen wieder der persönliche Steuersatz anfallen, sobald die Kapitalerträge in Summe 801 Euro (bei Ehepaaren: 1602 Euro) übersteigen. Diese Summe bleibt als Sparer-Pauschbetrag steuerfrei. Schon ab etwa 16 500 Euro an zu versteuerndem Einkommen zahlen Alleinstehende mehr als 25 Prozent persönlichen Steuersatz auf jeden weiteren Euro (Grenzsteuersatz) – und damit mehr als nach den Regeln der Abgeltungsteuer. Entsprechend würde es bei der geänderten Besteuerung meist lohnen, den Sparer-Pauschbetrag vorrangig für Zinseinkünfte und nicht für Dividenden oder Kursgewinne einzusetzen. Sparer sollten Freistellungsaufträge dann eher bei den Banken oder Finanzdienstleistern einreichen, bei denen sie höhere Zinserträge erwarten.

 
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