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Steuerhinterziehung bei Airbnb? „Endlich passiert etwas“

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Cooler Pott: In Dortmund zahlt Airbnb freiwillig Steuern. Quelle: Laif

Wohnraumvermittler wie Airbnb geraten immer stärker in die Defensive. Nach den Steuerbehörden erhöhen nun auch die Kommunen den Druck.

Als sich die hanseatischen Hoteliers Anfang der Woche am Hamburger Dammtor versammelten, hatten sie vor allem ein Thema: die Nachricht der WirtschaftsWoche, dass die deutschen Finanzbehörden diejenigen Bürger, die über Airbnb ihre Wohnung vermietet haben, auf Steuerhinterziehung überprüfen wollen. „Den Vorstoß der Steuerverwaltung begrüßen wir sehr“, sagt Hotel-Präsident Franz J. Klein über die Stimmung der Montagsrunde: „Es gab ein gewisses Aufatmen, dass endlich etwas Substanzielles passiert.“

Auch aus der südlichen Metropole München kommen ähnliche Töne. „Wir werden als Sozialreferat nicht nur die Zusammenarbeit mit den Finanzbehörden in der nächsten Zeit noch intensivieren“, betont Sozialreferentin Dorothee Schiwy, „sondern auch eine landesrechtliche Regelung zur Registrierungspflicht sämtlicher Ferienwohnungen fordern.“ Es sei höchste Zeit, auch die Portale für das Anbieten von zweckentfremdeten Wohnungen in die Verantwortung zu nehmen.

 
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