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Steuern und Recht kompakt Bausparer unzulässig belastet

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Der BGH kippt Kontogebühren für Bauspar-Darlehen und Schadensersatzansprüche bei unzureichender Anlageberatung halten nur zehn Jahre. Dies und mehr in den Steuer- und Rechtstipps der Woche.

Bausparkassen dürfen nach einem Urteil des BGH keine Gebühren für ihr Darlehenskonto verlangen. Quelle: dpa

Einkommensteuer: Verluste sind direkt zu verrechnen

Der Gesetzgeber hat 2005 sogenannte Steuerstundungsmodelle reguliert. Dabei handelt es sich häufig um geschlossene Fonds, bei denen zu Beginn hohe Verluste anfallen. Verluste aus solchen vorgefertigten Modellen lassen sich laut Gesetz nicht mit übrigen Einkünften, sondern nur mit späteren Gewinnen des Investments verrechnen. Ob es sich bei einer Kapitalanlage um ein Steuerstundungsmodell handele, sei jedoch im Einzelfall zu prüfen, so der Bundesfinanzhof (BFH, VIII R 7/13). In dem vom BFH kürzlich entschiedenen Fall hatte eine Anlegerin eine Kommanditgesellschaft gegründet, die mit Anleiheinvestments Verluste schrieb. Diese Verluste ließen sich mit den übrigen Einkünften der Steuerzahlerin verrechnen, weil es sich nicht um ein vorgefertigtes Steuerstundungsmodell, sondern um ein individuell gestricktes Investment handele.

Recht einfach: Falschparken

Anlageberatung: Ansprüche halten nur zehn Jahre

 
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