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Steuern und Recht kompakt Berufsunfähigkeit, Steuerhinterziehung, Schallschutz

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Zur Besteuerung einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Quelle: imago

Zur Besteuerung einer kombinierten privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Außerdem ein Expertenrat zum Thema Schallschutz. Die Steuer- und Rechtstipps der Woche.

Berufsunfähigkeit: Steuer nur auf den Ertragsanteil

Ein Unternehmer bezog eine Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Police hatte er als Zusatz zu einer privaten Rürup-Rente abgeschlossen. Das Finanzamt wollte 58 Prozent der privaten Berufsunfähigkeitsrente besteuern, weil sie so zu behandeln sei wie eine Rürup-Rente.

Dagegen klagte der Steuerzahler, weil nur der Ertragsanteil der Berufsunfähigkeitsrente zu besteuern sei, in seinem Fall 21 Prozent. Die 21 Prozent gelten für private Renten, die über eine begrenzte Zeit von 20 Jahren fließen, wie bei der Police des Klägers. Das Finanzgericht Münster sah es ähnlich (5 K 3324/16 E, nicht rechtskräftig). Weil zwischen erster Rürup-Rente und letzter Berufsunfähigkeitsrente eine zeitliche Lücke sei, gelte für die Beiträge der Zusatzpolice nur ein beschränkter steuerlicher Abzug. Somit greife bei der Rente die günstigere Besteuerung mit dem Ertragsanteil.

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