Steuern und Recht kompakt Das Versprechen des Anlageberaters zählt

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Anleger müssen im Beratungsgespräch auf die Ratschläge ihrer Anlageberater vertrauen können und Entschädigungen bleiben steuerfrei. Dies und mehr in den Steuer- und Rechtstipps der Woche.

Anleger müssen im Beratungsgespräch auf die Ratschläge ihrer Anlageberater vertrauen können. Quelle: dpa

Geldanlage: Versprechen des Beraters zählt

Ein Anleger investierte auf Empfehlung seines Anlageberaters in Genussscheine einer GmbH. Als die Gesellschaft pleiteging, verlangte er Schadensersatz vom Berater, weil er eine sichere Anlage für die Altersvorsorge verlangt hatte und ihm die Genussscheine im Beratungsgespräch als sicher und risikolos angepriesen worden waren. Das Oberlandesgericht Frankfurt lehnte den geforderten Schadensersatz ab, weil im Kleingedruckten des vom Anleger unterschriebenen Zeichnungsscheins Hinweise auf das unternehmerische Risiko der Anlage standen. Der Bundesgerichtshof sah das anders und verwies den Fall zurück an das Berufungsgericht (III ZR 93/16). Laut den Bundesrichtern müssen Anleger auf die Ratschläge ihrer Anlageberater im Beratungsgespräch vertrauen können, selbst wenn das Kleingedruckte diesen Aussagen des Beraters widerspricht.

Diskriminierung: Entschädigung bleibt steuerfrei

 
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