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Steuern und Recht kompakt Französische Dividendensteuer, Mülltrennung, Baukosten

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Was bei Architektenverträgen seit dem 01.01.2018 zu beachten ist Quelle: imago

Steuernachzahlung auf Dividenden aus Frankreich, Rechtsfragen zur Mülltrennung und ein Expertenrat zum Bauen mit Architekten: Die Steuer- und Rechtstipps der Woche.

Dividenden: Zu viel französische Quellensteuer angerechnet: Anlegern droht Nachzahlung

Anleger, die Dividenden aus Frankreich erhalten, müssen mit einer Steuernachzahlung rechnen. Weil deutsche Depotbanken zu viel Quellensteuer auf die deutsche Steuerlast angerechnet haben, zahlten sie zu wenig Steuern. Das müssen Betroffene nun in ihrer Steuererklärung für das Jahr 2018 angeben.

Ausländischen Aktionären französischer Unternehmen zieht der französische Staat 30 Prozent Quellensteuer ab. Auch der deutsche Fiskus verlangt auf die Ausschüttung Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag, zusammen 26,375 Prozent. Damit Anleger nicht unverhältnismäßig viel zahlen, wird ein Teil der französischen Quellensteuer auf die deutsche Steuerlast angerechnet. Bis zum Jahresanfang lag der anrechenbare Anteil bei 15 Prozentpunkten. Wer 30 Prozent französische Quellensteuer bezahlt hatte, musste in Deutschland statt 26,375 nur noch 11,375 Prozent zahlen.

Recht einfach: Alles für die Tonne

 
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