Überhöhte Gebühren Die Rache der Bankkunden

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Schweizer Banken haben zu Unrecht hohe Provisionen von ihren Kunden kassiert. Die können jetzt länger als erwartet Geld zurückfordern. Für wen lohnt sich das?

UBS und Credit Suisse am Züricher Paradeplatz Quelle: Bloomberg

Medien bezeichnen ihn als „Schwarzgeld-Jäger“, „Jäger des verlorenen Schatzes“ oder „Schatzfinder“: Der Wirtschaftsdetektiv Herbert Notz ist darauf spezialisiert, verschwundenes Vermögen ausfindig zu machen, oft im Auftrag betrogener Erben. Doch derzeit jagt der gebürtige Allgäuer Geld, von dem er schon weiß, wo es ist: Mit seiner Züricher De iure AG hilft der 61-Jährige seit 2013 Kunden, Provisionen von Schweizer Banken wie UBS oder Crédit Suisse zurückzufordern.

2012 hatte das Schweizer Bundesgericht entschieden, dass die Geldhäuser Milliarden zu Unrecht kassiert haben. Notz hatte mit einem Kundenansturm gerechnet. Doch der blieb aus. Er vertritt Kunden mit über 3,5 Millionen Euro an Ansprüchen. „Viele deutsche Anleger, die eine Selbstanzeige abgegeben haben, sind offenbar froh, dass das Kapitel Schweiz abgeschlossen ist.“

 
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