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Hohe PKV-Beiträge im Alter So wechseln privatversicherte Rentner in die GKV

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Krankenkassenwechsel im Ruhestand Quelle: Getty Images

Viele Ruheständler können sich ihre private Krankenversicherung nicht mehr leisten. Sie wollen daher zurück zu den gesetzlichen Krankenkassen. Ein Teil von ihnen kann das, wenn sie bestimmte Regeln beachten.

Ende des Jahres kündigen die privaten Krankenversicherer (PKV) üblicherweise ihre Prämienerhöhungen an. Besonders hart trifft das Beitragsplus ältere Versicherte. Sie zahlen oft das Doppelte eines PKV-Einsteigers um die 30 Jahre. Ihnen bleiben nur wenige Optionen. Den Anbieter zu wechseln lohnt nicht, weil sie dabei einen Großteil ihrer Alterungsrückstellungen verlieren. Diese Rückstellungen sollen ja gerade stark steigende Beiträge im Alter vermeiden. Sie können auch den Tarif wechseln, wenn es denn noch einen günstigeren gibt. Dann sind die Optionen fast erschöpft.

Es bleibt nur noch der Basistarif, der Leistungen auf GKV-Niveau absichert. Die Prämie darf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen nicht überschreiten. Der Basistarif ist so etwas wie die Auflösung für PKV-Mitglieder, die sich alle anderen Tarife nicht mehr leisten können. Bei Ärzten ist der Basistarif oft unbeliebt. Einige Versicherte berichten, dass sie wie Patienten dritter Klasse behandelt werden.

 
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