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Krise der Lebensversicherer Für eine Entwarnung ist es viel zu früh

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Die Krise Krise der Lebensversicherer ist längst nicht beendet. Quelle: dpa

Die Lebensversicherer scheinen ihre Verzinsung 2019 stabil zu halten. Die Krise des Altersvorsorgeklassikers ist damit allerdings längst nicht beendet.

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Mittlerweile haben einige Lebensversicherer verraten, wie viel sie Kunden mit klassischen Verträgen im kommenden Jahr gutschreiben werden. Zwischen 2,5 und 2,9 Prozent auf den Sparanteil – also auf die um Kosten geminderten Beiträge – wird es bei den meisten Anbietern wohl geben. Etwa so viel wie im Vorjahr. Marktführer Allianz bietet weiter 2,8 Prozent.

Der jahrelange Rückgang bei den jährlichen Zinsgutschriften ist damit beendet. Schon sprechen Beobachter von einer Entwarnung für die Inhaber von rund 70 Millionen Kapitallebensversicherungen.

Schön wär’s! Die Lebensversicherer profitieren dieses Jahr von einer massiven Entlastung. Die Regeln für eine spezielle Reserve, mit denen sie die absehbare Belastung aus hohen Zinsversprechen ihrer Altkunden finanzieren sollen, wurden gelockert. Etwa 14 Milliarden Euro weniger müssen sie daher zurücklegen. Das ist etwa ein Drittel der Gesamterträge, die den Versicherten im Vorjahr gutgeschrieben wurden.

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