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Mangelnde Finanz-Bildung Wie Berater künftige Erben vor Dummheiten bewahren sollen

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Macaulay Culkin als Richie Rich Quelle: imago images

Wer einmal Millionen managen soll, muss vorbereitet sein. Berater, Banken und Angehörige trainieren künftige Erben im Umgang mit Geld. Wird das versäumt, kann so einiges schiefgehen.

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Der Afrika-Trip brachte den ganzen Vermögensplan der norddeutschen Unternehmerfamilie durcheinander. Die jüngste Tochter, gerade mal 22 Jahre alt, verbrachte dort ein halbes Jahr. Schon lange interessierte sie sich für Entwicklungshilfe. Das Elend, das sie erlebte, beeindruckte sie gewaltig. Sie wollte helfen. Ganz schnell. Das Millionenvermögen, über das sie schon verfügen konnte, spendete sie einer Hilfsorganisation. Zusätzlich übertrug sie der auch gleich noch ihr gesamtes zukünftiges Erbe. „Was da los war, können Sie sich vorstellen“, sagt ein Exbanker, der die Familie in Vermögensfragen betreut. Die Eltern waren entsetzt, die Familie erst mal zerstritten. Besonders bitter: Die Tochter hatte sich auch noch vertraglich verpflichtet, der Hilfsorganisation Einblick in das gesamte Erbe zu geben – der Super-GAU für Reiche, denen Diskretion über alles geht.

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