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Denken mit den Füßen Warum im Gehen die besten Ideen entstehen

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Jemand geht über eine weite Wiese mit ein paar Hütten, im Hintergrund Nadelbäume und Berge. Quelle: Getty Images

Inzwischen haben auch Unternehmen begriffen: Gehen bringt nicht nur den Körper in Schwung, es hilft auch dem Geist auf die Sprünge – und macht das Mitarbeitergespräch zu einer ganz neuen Erfahrung.

Erst geht er an der Schafweide vorbei, dann am Campingplatz, wo es in einer Schleife wieder zurückgeht. Ein, zwei Kilometer, mehr nicht.

Ein „schöner Rhythmus“, ein „schönes Erlebnis“, sagt Peter Ohmberger, Geschäftsführer der Firma Hekatron, eines Spezialisten für anlagentechnischen Brandschutz im südbadischen Sulzbachtal: „Man glaubt gar nicht, was das mit einem macht, wenn man einfach mal rausgeht aus dem Büro“, weg vom „vertrauten Terrain des Chefs“, mit seinen Zwängen und Konventionen: Im Nebeneinandergehen stellen sich „ganz andere Perspektiven“ ein. Da lernt man sich „viel besser kennen als am Tisch“, hört dem anderen genauer zu, „gerade weil man ihn nicht angucken muss“. Da kommen auch mal „Sorgen“ zur Sprache, „Kritik“, „Fantasien“, „alles so Dinge, die man im Kopf hat“ und die man sich „im Büro vielleicht nicht sagen würde“.

 
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