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Die Lust an der Laube Jetzt zieht es auch junge Städter in die Schrebergärten

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Schrebergarten von Christian und Sonja Baulig. Quelle: Sonja Tobias

Früher waren Schrebergärten der Inbegriff gartenzwerglicher Enge und Spießigkeit. Heute genießen auch Großstadt-Hipster eine Oase im Grünen – doch die Wartelisten sind lang.

Bagger lassen sich durch nichts und niemanden aufhalten, von Hobbygärtnern erst recht nicht. Christian Baulig, 48, musste das vor einigen Jahren erfahren, als sein Schrebergarten einem Neubaugebiet zum Opfer fiel. Aber der Hamburger hatte Glück im Unglück. Er fand einen neuen.

345 Quadratmeter groß ist Bauligs heutige Parzelle. Es war Liebe auf den zweiten Blick. Anfangs lagen überall Betonplatten herum, die Laube war mit Sofas und Kühlschränken zugestellt, der Garten bestand hauptsächlich aus einer dunklen Thujahecke. Baulig wollte den Schrebergarten trotzdem pachten.

Das Interesse von ihm und seiner Frau Sonja war geweckt, seitdem er auf einer Party Menschen kennengelernt hatte, die begeistert von Kleingarten-Wochenenden schwärmten. Ihr Sohn war damals noch klein, die Familie suchte einen Ort der Entspannung, erzählt Baulig: „Unser Balkon war überschaubar, und an den Stadtrand wollten wir nicht ziehen.“

Ehepaar Baulig vor seiner Laube. Quelle: Sonja Tobias
 
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