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Mode, Genuss, Design Made in Italy erlebt einen neuen Boom

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Bella Figura: Italienische Mode kommt nicht nur bei italienischen Männern gut an. Quelle: Getty Images

Leder und Schuhe aus Florenz, Brillen aus Belluno, Möbel aus Monza, Stoffe aus Empoli: Made in Italy ist wieder gefragt. Das Geheimnis: Handwerk, Hightech und eine neue Generation Entscheidungsträger.

Antonio hat es zum Leibschneider seines Meisters geschafft. Trotzdem arbeitet er immer weiter, weil er besessen ist von seinem Tun. Also steht Antonio an einem Freitagmorgen in einem Raum voller warmen Lichts und schaut sechs jungen Menschen bei der Arbeit zu.

Ach, was heißt schon, schaut zu? Antonio tänzelt zwischen den Nähmaschinen hindurch, zupft hier an einer Naht, raunt da einem der Jungen etwas zu. Erblickt etwas am anderen Ende des Raums, stößt auf dem Weg dorthin fast einen Sack um, aus dem Schafwolle quillt, und ist schon bei der einzigen Frau im Raum. „Das musst du so legen.“ Antonio müsste das alles nicht machen, er ist bei der Modemarke Brunello Cucinelli ganz oben angekommen und schneidert die Mode seines Chefs. Aber er findet: „Wir müssen den jungen Leuten etwas beibringen. Wir sollten die Kunst am Leben erhalten.“

 
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