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Wein-Lese
Zeit für Federweißen. Quelle: imago

Fünf Regeln und ein Rausch

Im Frühherbst Federweißer, klar - ein Genuss mit kleinen Risiken. Mit diesen Tipps werden Sie einen Abend mit dem gärenden Wein gut überstehen.

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Wie fast alle Winzerkinder verdanke ich meinen ersten Rausch dem Federweißen. Ein Federweißer, das ist kein frisch gekelterter Traubensaft mehr und noch kein richtiger Wein: ein süßes Getränk, das noch gärt und daher vergleichsweise tiefprozentig ist. Und das ist tückisch, weil man viel zu spät merkt, dass bereits das vorletzte Glas zu viel des Guten war.

Es hat nach Rausch und Kater deshalb viele Jahre gebraucht, bis ich mich wieder an den gärenden Most herangetraut habe. Und das, obwohl man gerade in den Weinbauregionen im Oktober kaum daran vorbeikommt: Federweißer ist der erste „Wein“ des neuen Jahrgangs, so etwas wie seine Urform. Kaum haltbar, aber gut trinkbar.

Am besten schmeckt er, wenn Sie ihn direkt vom Weingut kaufen. Dann ist er frisch, unfiltriert, pur – spielt all seine Stärken aus. Und seine Schwächen: Am Federweißen erweist sich, wie gut der Jahrgang ist.

 
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