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Arbeitslosigkeit in China Das Rätsel des chinesischen Arbeitsmarktes

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Quelle: Illustration: Robert Deutsch, Sepia

Der Handelskrieg mit den USA, die Konjunkturschwäche und der Strukturwandel belasten den Arbeitsmarkt in China. In der Statistik ist davon nichts zu sehen. Doch jenseits der offiziellen Zahlen gibt es Warnsignale.

Wer wissen will, wie es um den Arbeitsmarkt eines Landes bestellt ist, blickt gewöhnlich in die Statistik. Nicht so in China. Dort liest sich die Arbeitsmarktstatistik wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Seit fast zwei Jahrzehnten ist der Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung nahezu unverändert. Konjunkturschwankungen, Finanzkrise, Strukturwandel? Alles kein Thema. Zwischen 2002 und 2017 stieg die offizielle Arbeitslosenquote in China nie über 4,3 Prozent, fiel nie unter 3,9 Prozent. Aktuell liegt sie mit 3,8 Prozent sogar knapp darunter – obwohl der Konjunkturmotor in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stottert.

Die Arbeitsmarktstatistik, sagt Max Zenglein, Ökonom am Berliner Merics-Institut, „ist vermutlich eine der schlechtesten Statistiken, die es in China gibt“. Vermutlich weil sie politisch so brisant ist. Nichts fürchtet die Regierung in Peking so sehr wie eine Krise am Arbeitsmarkt, die soziale Unruhen nach sich ziehen und die Macht der kommunistischen Partei gefährden könnte.

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