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Berat Albayrak Der Falsche, um die türkische Wirtschaft zu stützen

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Berat Albayrak vor einem Porträt des Staatsgründers Atatürk

Berat Albayrak ist Finanzminister in der Türkei – und Schwiegersohn von Staatspräsident Erdoğan. Er soll die kriselnde Wirtschaft stabilisieren. Doch seine Bilanz ist mau – und seine Vergangenheit dubios.

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Was macht ein Kabinettsmitglied in Ankara, wenn binnen weniger Monate die Preise für Auberginen, Tomaten und Zwiebeln um bis zu 200 Prozent steigen? Wenn die Grundlebensmittel der türkischen Küche für viele Menschen fast unerschwinglich werden?

Nun, Berat Albayrak gibt den Robin Hood. Der türkische Finanzminister hat vor Kurzem den Kampf gegen die „Lebensmittel-Terroristen“ ausgerufen. Und lässt seither Spezialeinheiten der Polizei auf der Suche nach überhöhten Preisen durch Supermärkte patrouillieren.

Der Gemüsepreis ist derzeit das beherrschende Thema in der Türkei, er wird viel diskutiert in den sozialen Medien und in Gesprächen auf der Straße. Die Inflation knackst am Mythos der regierenden AKP, dem Land und seinen Menschen wirtschaftlichen Erfolg, eine materiell sorgenfreie Zeit zu bescheren. Daher Albayraks Nervosität.

Das Ausmaß der Krise

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