Besuch an der US-mexikanischen Grenze Ärger um die Mauer, Angst vor NAFTA-Aus

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US-Präsident Donald Trump beharrt darauf, eine Mauer nach Mexiko zu bauen. Dort wo es sie schon gibt, etwa im Süden Texas, gibt es wenig Verständnis für die Pläne. Ein anderes Thema treibt die Menschen aber noch mehr um.

Blick auf ein Stück Grenzzaun zwischen USA und Mexiko (Tijuana). Quelle: dpa

Donald Trump will eine Mauer bauen. „Wunderschön“, wird sie werden, verspricht der US-Präsident. Den Grenzübergang in El Paso, Texas, kann er nicht als Beispiel meinen. Die Mauer ist grau und hässlich. Drei Meter hoch, darüber noch mit Stacheldraht gesichert. Eine lange Fußgängerbrücke führt über den bräunlichen Rio Grande; sie ist ebenfalls eingezäunt – auch wenn einen Sprung aus der Höhe wohl ohnehin keiner überleben würde.

Wichtige Mauern – und warum sie gebaut wurden
Die Grenze zwischen Mexiko und den USA Quelle: dpa
Chinesische Mauer Quelle: dpa
Berliner Mauer Quelle: dpa
Israelische Sperranlagen Quelle: dpa
Marokkanischer Wall Quelle: REUTERS
Friedenslinien Quelle: dpa
Hadrianswall Quelle: REUTERS

Auf die mexikanische Seite zu gelangen, ist einfach. Es gibt ein Drehkreuz; wer 50 US-Cent einwirft, kann dies passieren. Passkontrolle? Gibt es nicht. Andersherum ist die Sache komplizierter: In einer Wartehalle stehen Dutzende Menschen Schlange. Vier US-Grenzbeamte studieren die Pässe, stellen Fragen nach den Gründen des US-Besuchs. Es dauert in der Regel mindestens 45 Minuten, manchmal auch drei Stunden, um wieder auf US-amerikanischem Territorium zu sein.

 
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