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China und Osteuropa Der eiserne Reißverschluss

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Ein Handschlag, sie ewig zu binden: Chinas Präsident Xi Jinping mit osteuropäischen Staatschefs Quelle: Getty Images

Selten war die Angst vor einer Spaltung der EU durch China so groß wie heute. Dabei zeigt sich ausgerechnet in Osteuropa, dass der Versuch größtenteils gescheitert ist – vor allem in Polen.

Bei Bogdan Góralczyk hat der Trick mit der Landkarte noch funktioniert. Góralczyk, bis vor einigen Jahren polnischer Botschafter für diverse asiatische Länder von Myanmar bis Thailand, sagt: „Unsere Ostpolitik reicht leider immer nur bis zum Kreml. Dabei ist Polen geografisch prädestiniert für eine Partnerschaft mit China.“ Schließlich ende die neue Seidenstraße, Chinas großes Infrastrukturprojekt für den Handel mit Europa, „mitten in Polen“.

Tatsächlich verhießen es die Karten chinesischer Denkfabriken und Transportunternehmen genau so: Ganz rechts Chongqing und Chengdu, die großen Handelszentren im Inland, ganz links endeten alle Wege, offenbar unvermeidlich, im polnischen Lodz. Nur gab es von dieser Karte diverse Varianten: Mal war das Ziel Brest, mal Leipzig, Duisburg oder Rotterdam. Je nach dem, welchen europäischen Staat die Chinesen gerade überzeugen wollten.

Das Projekt läuft, aber ohne China

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