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Das Dilemma mit den goldenen Eiern China kann es sich nicht leisten, in Hongkong einzumarschieren

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Massen ohne Macht? Hongkongs Einwohner demonstrieren gegen Peking Quelle: imago images

Chinas Führung will gegenüber den Demonstranten in Hongkong Stärke beweisen. Dabei ist Peking auf die Stadt als Finanzplatz und Hort der Investoren angewiesen.

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Jürgen Kracht lebt seit 48 Jahren in Hongkong. Als der Unternehmensberater vergangenen Montag von einer Europareise zurückkehrte, sah er dennoch etwas Neues: Tausende Demonstranten blockierten den Flughafen. „Sie waren sehr höflich und verteilten Flugblätter“, erzählt Kracht. „Von Gewalt keine Spur.“

Die Proteste gegen die Regierung dauern nun schon elf Wochen. Teile der Demonstranten liefern sich heftige Kämpfe mit der Polizei, die meisten aber sind friedlich. Zuletzt gingen wieder mehr als eine Million Einwohner Hongkongs auf die Straßen, allen Warnungen zum Trotz. Die Geschäfte von Krachts Firma und auch die seiner Kunden laufen bislang auch normal weiter: „Business as usual“, sagt er. Doch dies würde sich schlagartig ändern, sollte Pekings Militär in die Stadt einmarschieren. „Die Konsequenzen wären unberechenbar. Sowohl innerhalb Hongkongs als auch in der Welt.“

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