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Davos Die Elite zittert

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Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist geprägt von Zweifeln, nicht vom Boom. Fünf Thesen über die Verunsicherung der Top-Manager.

Und dann genießt er auch noch diesen Satz, vor dem sich sonst alle hier scheuen. „Natürlich bin ich ein Davos-Man“, sagt Renault-Chef Carlos Ghosn am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Und ich bin stolz darauf.“ Davos-Man. Das waren die dominanten, tönenden, rechthaberischen und – ja, vor allem – männlichen, weißen Top-Manager, die hoch oben in den Bergen einmal im Jahr die Welt erklärten.

Ghosn fühlt sich ihrer Tradition nicht nur verpflichtet, er will einer sein, immer noch. Also legt er nach. Auf einem der vielen Podien weit oben auf den Graubündner Gipfeln sagt etwa der Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, was progressive Ökonomen heute eben so sagen: „Milton Friedman lag falsch. Es gibt keinen Beweis dafür, dass Wirtschaft, die sich nur um Rendite kümmert, langfristig erfolgreich ist.“ Der Davos-Man Ghosn antwortet darauf: „Ich glaube an den Wert des Quartalsdenkens.“

 
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