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Die Unterwerfer Wie deutsche Unternehmen sich mit Trump arrangieren wollen

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Der angehende US-Präsident Donald Trump verunsichert deutsche Unternehmen zutiefst. Sie fürchten um ihr Geschäft in den USA und setzen alles daran, den Neuen im Weißen Haus nicht zu verärgern.

From Germany with Love: Wegducken, lobbyieren und seine Eitelkeit befriedigen, so buhlt die Wirtschaft um die Gunst von Donald Trump. Quelle: imago

Von Angela Hennersdorf, Simon Book, Jacqueline Goebel, Max Haerder, Matthias Kamp, Tim Rahmann, Annina Reimann, Jürgen Salz, Martin Seiwert, Harald Schumacher, Peter Steinkirchner und Cornelius Welp

Wenn Anna-Maria Schneider mal wieder nicht glauben kann, dass ein Präsident Trump Realität wird, dann tritt sie hinaus auf den Balkon der neuen Hauptstadtrepräsentanz von Volkswagen in den USA, 601 Pennsylvania Avenue, eine der ersten Adressen Washingtons. Blickt Schneider dann nach rechts, schaut sie direkt hinüber zum neuen Trump-Hotel im alten Postgebäude, gleich dahinter liegt das Weiße Haus. Links glitzert in der Januarsonne der Capitol Hill, Schneiders Arbeitsplatz. In einer Woche, am 20. Januar, wird auf der Prachtavenue direkt unter ihr die Inaugurationparade vorbeiziehen. Amerika – jedenfalls ein Teil davon – feiert dann seinen neuen Präsidenten, die Demokratie, natürlich sich selbst. Schneider wird wohl nicht feiern; für sie und VW bedeutet Trump vor allem: Arbeit. Viel Arbeit.

 
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