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Einblick
Quelle: AP

Nur ein Traum

Hauke Reimer
Hauke Reimer Stellvertretender Chefredakteur WirtschaftsWoche

Eine Mäßigung des Regimes im Iran würde den Nahen Osten friedlicher machen und der deutschen Wirtschaft Chancen eröffnen. Doch daraus wird wohl nichts.

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Ich haben einen Traum, sagt die jüdische Frau, in Deutschland geboren, aber wie alle Freunde Israels stark am politischen Durcheinander im Nahen Osten interessiert. Der Traum geht so: Im Iran erzwingen Demonstranten eine Beschränkung der militärischen Aktivitäten des Regimes. Keine Unterstützung Assads in Syrien mehr durch die Revolutionsgarden, keine Ölmillionen für die Hisbollah im Libanon, kein Geld für die radikale Hamas in Gaza, keine massive Raketenaufrüstung, die sich gegen Israel richtet, keine Unterstützung der Huthi-Rebellen im Jemen, die für Iran den Stellvertreterkrieg mit Saudi-Arabien führen.

Stattdessen fließt Geld für Sozialprogramme, um die Härten der ökonomischen Reformen abzumildern, in Straßen, Schulen und die digitale Infrastruktur: Start-ups statt Internetzensur. Warum soll das nur in Israel funktionieren?

 
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