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Einwanderung Neue deutsche Welle

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Gründer Gökçen Ceylan Quelle: Christoph Mack für WirtschaftsWoche

Gut ausgebildete junge Türken verlassen ihre Heimat, weil sie dort unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan kaum mehr Chancen sehen. Ihr bevorzugtes Ziel: Berlin.

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Mitten im Großraum thront die obligatorische Kaffeebar, über die Gänge laufen Mittzwanziger, die keine Selbst-, sondern Telefongespräche mithilfe ihrer Kopfhörer führen, man hört ein bisschen Deutsch und viel Englisch. Rings um den Bartresen verteilen sich hippe, gläserne Waben für maximal vier Schreibtische. Hier, in einem der Glaskuben in einem Berliner Coworking-Space für Start-ups, sitzt Gökçen Ceylan, krault sich den gewollt-wirren Bart und überlegt: Waren es die Gezi-Park-Proteste 2013? Die Terroranschläge und der Putschversuch 2016? Oder war es die Verhaftungswelle 2017, die ihn dazu brachte, seine Heimat zu verlassen? „Wahrscheinlich war es alles zusammen, irgendwann wurde es einfach zu viel“, sagt der 39-Jährige in einem etwas anarchischen, aber fließenden Deutsch. „Auf jeden Fall lief mein Geschäft dort nicht mehr.“ Außerdem bekam seine Frau Zwillinge – und Istanbul sei „nicht der Ort, um Kinder großzuziehen“.

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