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Fed-Entscheidung Hört endlich auf, die Inflation zu steuern!

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Janet Yellen Quelle: AP

Die US-Leitzinsen steigen. Gut so. Doch das reicht nicht. Die Notenbank muss die Strategie der Inflationssteuerung aufgeben.

Am Ende wurde es doch noch spannend. Als Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, am Mittwochabend in Washington auf ihrer letzten Pressekonferenz vor die Fernsehkameras trat, hörten die Analysten rund um den Globus genau zu.

Zwar hatten die Währungshüter die Öffentlichkeit seit Längerem auf höhere Leitzinsen vorbereitet. Doch auf den letzten Metern schienen die Konjunkturdaten plötzlich nicht mehr mitzuspielen.

Die kurz zuvor veröffentlichte Kernrate der Inflation (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) für November sank auf 1,7 Prozent. Auch vom Arbeitsmarkt geht bei Lohnzuwächsen von 2,5 Prozent kein nennenswerter Inflationsdruck aus. Dennoch hob Yellen den Zielbereich für den Leitzins um 25 Basispunkte auf nunmehr 1,25 bis 1,5 Prozent an. Das ist gut so.

Gleichwohl drängt sich der Eindruck auf, dass den Währungshütern die Kontrolle über die Verbraucherpreise entglitten ist, nicht nur in den USA, sondern weltweit.

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