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Globalisierung Wie die EU gegen Trumps Protektionismus kämpft

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Welthandelsrunde: Die Staatschefs Macron, Merkel und Trump haben viel zu besprechen Quelle: Getty Images

Anfang Mai entscheidet Donald Trump, ob er die EU weiter von Strafzöllen verschont. Offiziell bleiben die Europäer bei ihrer harten Linie. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für ein neues Abkommen mit den USA.

Schon einmal hat er sie zittern lassen, lange sogar, wenige Wochen ist das erst her. Am 23. März saßen Europas Staats- und Regierungschefs in Brüssel zusammen, sprachen über den Brexit, den Euro und die Türkei. Sie arbeiteten ihre Tagesordnung ab. Doch alle im Raum, so erzählt man es sich in Brüssel, waren in Gedanken bei einem Mann, der gar nicht mit am Tisch saß: Donald Trump.

Für den US-Präsidenten war der Tag „Deadline Day“. Bis Mitternacht wollte er ankündigen, ob die Europäer mit höheren Zöllen auf Stahl und Aluminium rechnen müssen, bis null Uhr US-Zeit wohlgemerkt, also bis zum frühen Morgen in Europa. Deshalb gingen die EU-Politiker irgendwann schlafen. Nur ein paar Mitarbeiter blieben wach und warteten die Entscheidung ab: Europa bekommt eine Gnadenfrist bis zum 1. Mai.

 
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