Handelskrieg Wo deutsche Firmen die USA voranbringen

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Quelle: dpa

Das tief republikanische Tennessee wehrt sich gegen die protektionistische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump – weil deutsche Firmen wie Volkswagen dort viel zum Aufschwung beitragen.

Bob Rolfe sitzt in seinem Büro im 27. Stock des Tennessee Towers und ärgert sich. Unter ihm erstreckt sich die Innenstadt von Nashville, doch für einen Blick aus dem Fenster hat der 57-Jährige keine Zeit: „Es ist wirklich frustrierend.“ Rolfe hat allen Grund zur Sorge. Er leitet die Wirtschaftsabteilung der Regierung von Tennessee. Sein Job ist es, Unternehmen in den Staat zu locken, fürs Investieren zu interessieren. Doch diese Aufgabe ist gerade ein gutes Stück schwieriger geworden.

Es ist der erste Freitag im Juni, die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Aluminium und Stahl auch für enge Verbündete der USA sind gerade ein paar Stunden in Kraft. Schon dieser Schritt dürfte die Unternehmen in Tennessee belasten, doch Rolfe fürchtet etwas anderes: dass das erst der Anfang war.

 
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