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Handelsstreit der Supermächte „China ist nicht mehr zu stoppen“

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Handelskrieg mit den USA: „China ist nicht mehr zu stoppen“ Quelle: ddp images

Merkel ist zu Besuch in China und hofft auf eine Lösung des Handelsstreits. Im Interview erklärt Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe, warum die USA mit dem verzweifelten Versuch, Chinas Aufstieg noch aufzuhalten, nur scheitern können.

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Ökonom Professor Dr. Werner Plumpe lehrt Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Industriellen Beziehungen und die Geschichte des ökonomischen Denkens und der ökonomischen Theorien.

WirtschaftsWoche: Professor Plumpe, der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert. China hat seine Währung abgewertet, die US-Regierung hat dem Land daraufhin vorgeworfen, seine Währung zu manipulieren. Mündet der Handelskrieg jetzt in einen Währungskrieg?

Werner Plumpe: Die USA haben sich in eine schwierige Lage manövriert. Aus Angst vor dem Verlust ihrer Dominanz in der Weltwirtschaft versuchen sie, China mit protektionistischen Maßnahmen auf Abstand zu halten. Nun schlägt Peking mit der Währungswaffe zurück. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es für beide Seiten nur noch die Alternative Nachgeben oder Eskalation gibt. Dabei geht es nicht um ökonomische Raison, sondern um Macht.

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