Klimaschutz Großer Deal mit kleiner Wirkung

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Die Chancen für ein weltweites Klimaabkommen sind jetzt viel größer als 2009 in Kopenhagen. Doch was sind Beschlüsse wirklich wert?

Saubere Luft nutzt den Menschen, nicht der Klimarettung Chinesen beim Frühsport in Shanghai Quelle: Laif

Das Dokument ist nur 20 Seiten lang, doch Delegationen aus nicht weniger als 196 Ländern beugen sich darüber. Seit Montag sitzen sie in Bonn zusammen, sie feilschen um Kommata, um Einschübe, um verbindliche Formulierungen. Das ist normal in der Welt der Klimadiplomatie. Gar nicht normal ist, dass bislang noch niemand lauthals seine Ablehnung artikuliert hat. Es sieht also gut aus, dass die Delegierten bis Freitag eine Verhandlungsgrundlage für den Klimagipfel in Paris Ende November vorlegen können.

Gewiss, noch gibt viele offene Punkte. Den Entwicklungsländern etwa sind die Zusagen zu Finanzhilfen zu vage, die sie für ihre Anstrengungen zum Klimaschutz bekommen sollen. Den Europäern dagegen fehlt eine definitive Zusage, die Emission von Treibhausgasen bis zum Ende des Jahrhunderts auf null zu senken.

Bessere Aussichten als in Kopenhagen

 
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