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Nichts geht mehr Der Haushaltsstreit paralysiert die USA

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Shutdown: Der Haushaltsstreit paralysiert die USA Quelle: Bloomberg

Der Selbstblockade der US-Regierung schlägt auf Wirtschaft und Bürger durch. Börsengänge müssen verschoben werden, Unternehmen gehen pleite – und die Ärmsten leiden am meisten.

Zumindest in der Capitol Lounge, einer Bar wenige Straßen vom Kapitol entfernt, haben sie sich schnell auf den „Shutdown“ eingestellt. Seit kurz vor Weihnachten mehreren US-Behörden die Finanzierung auslief, trinken Regierungsmitarbeiter hier zum Sonderpreis. Besonders beliebt ist ein neuer Cocktail aus Tequila, Orangensaft und Grenadinesirup. Sein Name: „Mexico Will Pay For This“. Die Rechnung übernimmt Mexiko.

Rund drei Wochen nach Beginn des Staatsstillstands ist vielen Amerikanern allerdings nicht mehr nach Humor zumute. Hunderttausende Regierungsmitarbeiter befinden sich im erzwungenen, unbezahlten Sonderurlaub oder müssen sogar ohne Gehalt ihren Dienst tun. Ganze Behörden stehen still.

Und vor allem drückt der „Shutdown“ auf die Wirtschaft, schlägt zunehmend auf die US-Ökonomie durch. Besonders einige prominente Tech-Börsengänge könnten massiv darunter leiden. Das Wachstum im ersten Quartal 2019 könnte durch den Teilstillstand um bis zu 0,5 Prozentpunkte niedriger ausfallen, warnen bereits Analysten von JP Morgan Chase. Eine Lösung des Konflikts? Ist derzeit noch nicht absehbar.

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