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Regierung lädt zum Afrika-Gipfel Deutsche Afrika-Politik: Kumpelwirtschaft mit dürftigen Ergebnissen

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Saat der Hoffnung: Moderne Entwicklungszusammenarbeit soll nachhaltige Jobs schaffen. Quelle: imago images

Die Regierung lädt zum Afrika-Gipfel. Doch Entwicklungs- und Wirtschaftsminister streiten über den richtigen Wachstumsplan. Den Bedürfnissen deutscher Unternehmer wird das nicht gerecht.

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Es war ein Gipfel des globalen Optimismus. Von einer „gleichberechtigten und auf Dauer angelegten Partnerschaft“, schwärmte die Kanzlerin. Weniger staatliche Hilfe, weniger Projektpolitik, mehr private Investitionen – so sehe „moderne Entwicklungspolitik“ aus. Das war vor einem Jahr, als auf dem G20-Gipfel in Hamburg der Compact with Africa beschlossen wurde. Angela Merkel lobte auch gleich eine Milliarde Euro an Starthilfen aus.

Am Dienstag eilen afrikanische Staatenlenker wieder in die deutsche Hauptstadt, um zusammen mit den Gebern Bilanz zu ziehen. Berauschend wird sie nicht ausfallen. Bisher hat die deutsche Wirtschaft Afrika nicht als Kontinent der Möglichkeiten entdeckt. Und die Regierung? Streitet um Zuständigkeiten.

Von der zugesagten Milliarde sind gerade mal gut 20 Prozent abgeflossen. Von den 24 Leuchtturmprojekten, die das Kanzleramt am Dienstag gerne präsentiert hätte, ist kein einziges vorzeigbar. Stattdessen rangeln Merkel-Leute und Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) darum, wer welches Abkommen unterzeichnen darf. „Das totale Chaos“, ätzt ein Beteiligter.

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