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Russland Putin, der wirtschaftspolitische Versager

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Russland-Präsident Putin Quelle: REUTERS/Maxim Shemetov

Präsident Wladimir Putin hat im Wahlkampf Wirtschaftsreformen versprochen – so wie er es seit dem Beginn seiner Herrschaft vor 19 Jahren immer wieder tut. Seine ökonomische Bilanz ist verheerend.

Die beiden Unternehmer könnten unterschiedlicher nicht sein: Wassilij Popow, 54, stammt aus dem russischen Norden, wählt seine Worte mit Bedacht und beteuert, kein Schmiergeld zu zahlen. Seine Unternehmen – eine Einzelhandelskette, ein Milchbetrieb und eine Lokalzeitung – steuert er nach westlichen Methoden, seinen Managern gibt er lediglich die Richtung vor. Wjatscheslaw Jakowlew, 48, dagegen kommt aus Russlands Süden und ist ein aufbrausender Mensch, der in kurzen Sätzen spricht und sich schnell in Rage redet. Er herrscht über eine Maschinen- und Werkzeugfabrik und mischt bei jeder Entscheidung persönlich mit.

Der eine, Popow, bezeichnet sich als Oppositioneller, der andere, Jakowlew, als Patriot. Doch zwei Dinge haben die beiden gemeinsam: Als mittelständische Unternehmer, die jeweils mehr als 500 Angestellte beschäftigen, zählen sie erstens zu denen, auf deren Schultern eigentlich Russlands Wirtschaft ruhen müsste – so jedenfalls die Beteuerungen der Regierung Wladimir Putin.

 
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