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Donald Trump Quelle: dpa

Trump überrollt die Welt mit breitbeiniger Interessenpolitik

Gift, Geld und Gewalt: Internationale Ordnung war gestern. Verantwortlich dafür ist US-Präsident Donald Trump. Das zeigt nicht nur der Streit um die Iran-Sanktionen.

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Es gab einmal Zeiten, da kamen einem die Szenen der US-Serie „Homeland“ absurd vor. Da dachte man, es sei leicht, zwischen den Fakten der internationalen Ordnung und den Fiktionen der Serienschreiber aus Hollywood zu unterscheiden. Beides wird eins? Unsinn. Einmal kurz die Augen schließen und den Kopf schütteln, und die Realität war wieder in Ordnung.

Heute ist das anders. Inzwischen scheint fast alles möglich. Was wir über Jahrzehnte als internationale Ordnung kannten, hat sich in wenigen Monaten verflüchtigt. Der Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus dem Iran-Atomabkommen verletzt nicht allein das Vertrauen in die internationale Ordnung, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel es formuliert hat. Er ist vielmehr nur die jüngste Markierung einer Richtungsänderung.

 
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