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TPP Die wahre Protektion kommt aus Japan

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Wahr ist: Das Freihandelsabkommen TPP ist tot. Wahr ist auch: Japan und nicht die USA ist daran schuld.

Quelle: REUTERS

Die transpazifische Partnerschaft, kurz TPP, ist tot. Ohne die Unterschrift der USA ist der Freihandelsvertrag von zwölf Pazifik-Staaten nichts wert. Der größte Verlierer heißt Japan. Denn TPP hätte der konservativen Regierung in Tokio zwei große Vorteile gebracht: wirtschaftlich einen erleichterten Marktzugang zum wichtigsten Handelspartner USA; und sicherheitspolitisch eine Stärkung der Allianz mit den USA gegen das Hegemonialstreben von China.

Premier Shinzo Abe steht jetzt vor einem Scherbenhaufen. Er hat keinen Plan B. Eine Fortsetzung von TPP mit China, wie es Australien vorschwebt, ist für die Japaner undenkbar. Dann wären sie das fünfte Rad am Wagen eines vom Rivalen China dominierten Handelsbundes. Aber auch ein bilateraler Handelsvertrag mit den USA wäre schmerzhaft. Dann müssten die Japaner nämlich mehr Zugeständnisse als bei TPP machen, um das Ungleichgewicht im Handel zu beseitigen.

 
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