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Trumps EU-Botschafter „Die Europäer sehen gar nicht, dass unsere Handelsbeziehung kaputt ist“

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Gordon D. Sondland, Jahrgang 1957, ist Gründer der Hotelkette Provenance und Mitgründer der Handelsbank Aspen Capital. Seit Juli 2018 ist er EU-Botschafter der USA. Quelle: Getty Images

Gordon Sondland, US-Botschafter bei der Europäischen Union, über Zölle als Druckmittel, den Protektionismus der EU, Gefahren durch Huawei beim 5G-Mobilfunknetz und die Wirkungslosigkeit europäischer Maßnahmen.

WirtschaftsWoche: Präsident Donald Trump hat 90 Tage Zeit, um über Autozölle zu entscheiden. Wird er die Aufschläge verhängen, so wie er vergangenes Jahr Zölle auf Stahl eingeführt habe?
Gordon Sondland: Wir wollten keine Zölle auf Stahl und Aluminium verhängen. Aber die EU war nicht bereit, sich auf ernsthafte Handelsgespräche einzulassen. Deshalb haben wir zu den Zöllen gegriffen. Die Autozölle fallen nun in dieselbe Kategorie.

Sie meinen, dass die Europäer williger werden, wenn Sie Druck ausüben?
Die Europäer sind überhaupt nur bereit, mit uns zu verhandeln, weil Autozölle drohen. Andernfalls würden sie nicht verhandeln. Ich kann sie dafür noch nicht einmal kritisieren. Warum sollten sie mit uns Gespräche führen, so lange sie einen Handelsüberschuss in Höhe von 150 Milliarden Dollar haben. Wir wollen das reparieren. Die Europäer sehen noch nicht einmal, dass unsere Handelsbeziehung kaputt ist.

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