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Trumps Wirtschaftspolitik Fair? Unfair!

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Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, fordert eine starke Antwort der Bundesrepublik auf die Wirtschaftspolitik Donald Trumps. Quelle: Laif

Donald Trumps national ausgerichtete Wirtschaftspolitik verlangt nach einer selbstbewussten, starken europäischen Stimme.

Der amerikanische Präsident hat der EU unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. Erfolgreiche deutsche und europäische Produkte, die weltweit gerne gekauft werden, ärgern ihn. Schutzzölle etwa auf Waschmaschinen sollen seiner Wirtschaft eine Atempause verschaffen. Ob und welche Maßnahmen in anderen Bereichen drohen, bleibt im Dunkeln. Andere Versprechen wurden eingelöst, eine Steuerreform beispielsweise.

Trumps national ausgerichtete Wirtschaftspolitik verlangt nach einer selbstbewussten, starken europäischen Stimme, die weiter dem Dialog den Vorrang lässt, notfalls aber auch klar antworten kann. Die US-Steuerreform steht unter dem Motto „America first“. Ein genauerer Blick auf das Pro und Contra lohnt: Sie entlastet US-Unternehmen durch eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 35 auf 21 Prozent, ergänzt durch eine Sofortabschreibung für Anlagegüter. Das setzt schnelle Konjunkturimpulse.

 
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