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Türkei Erdoğan, der Alles-Zerstörer

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Gewählt wird so lange, bis Erdoğan gewinnt. Quelle: dpa

Die Türkei verkommt zur Scheindemokratie: Gewählt wird so lange, bis Erdoğan gewinnt. Das vertreibt inzwischen selbst jene Investoren, die dem Land lange wohlgesinnt waren.

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Kurz nachdem die Oberste Wahlkommission der Türkei am Montag verkündet hatte, die Wahlen in Istanbul zu wiederholen, zeigten die Märkte, was sie davon hielten: Die türkische Lira stürzte um rund fünf Prozent ab. Indem die Behörde dem Druck der Regierung nachgab, hat sie auch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit der türkischen Demokratie verspielt.

Istanbul ist nicht nur der symbolische Hauptgewinn der Türkei. Die Stadt steht für 40 Prozent der türkischen Wirtschaftsleistung. Es geht um millionenschwere Aufträge, die bisher an AKP-nahe Unternehmer gingen, und um Zahlungen aus dem Stadtbudget an Erdoğan-nahe Stiftungen. Das dürfte der eigentliche Grund sein, weshalb die Regierung so sehr auf Neuwahlen drängte.

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