USA Ivanka Trump, die verlorene Tochter

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Stippvisite: Kanzlerin Merkel hatte Ivanka Trump persönlich nach Berlin eingeladen Quelle: dpa Picture-Alliance

Die Hoffnung war groß: Ivanka Trump sollte der deutschen Wirtschaft einen Zugang zum US-Präsidenten verschaffen. Daraus wurde nichts.

Eigentlich sucht Ivanka Trump die Zukunft ihres Landes, doch erst einmal muss sie es mit einem widerspenstigen Getränkeautomaten aufnehmen. Eine heiße Schokolade hätte die First Daughter der USA gern, als sie sich im vergangenen Frühjahr bei Siemens in Berlin über die Vorzüge des deutschen Ausbildungssystems informiert. Doch der Pappbecher, der sie über ein Laufband erreichen soll, bleibt stehen. Die vollautomatisierte Kaffeemaschine, die Auszubildende der Siemens-Technikakademie entwickelt haben, streikt.

Siemens-Chef Joe Kaeser ist peinlich berührt, die Azubis lachen nervös – aber Ivanka Trump lächelt und sagt, was man eben so sagt: Am liebsten würde sie in Berlin bleiben und selbst eine Ausbildung bei Siemens machen. Leider gehe das nicht. Immerhin nehme sie „viele gute Ideen“ über das duale Ausbildungssystem mit nach Hause.

 
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