USA Trumps Demontage

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Die Republikaner lassen ihren eigenen Präsidenten auflaufen. Das könnte seine Wähler vertreiben – nach links. Die Chance auf einen konservativen Wandel der USA wird vertan.

Für die Republikaner könnte die Ära Trump zum Waterloo werden. Quelle: REUTERS

Donald Trump ist ein widerlicher Zeitgenosse mit einem großen Ego und oft unkontrollierten und provozierenden Äußerungen. Er hat weder die charakterlichen Eigenschaften noch die politische Erfahrung für das Präsidentenamt. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – wurde er gewählt. Es gibt vieles an Trump zu kritisieren, aber er hat von den Wählern einen klaren Auftrag erhalten. Diesen versucht er umzusetzen: die nationalen Interessen der USA ins Zentrum rücken, die illegale Einwanderung stoppen, im Welthandel faire Verhaltensweisen einfordern, Regulierungen abbauen, die Lasten von Obamacare senken, die Infrastruktur verbessern, Steuererleichterungen für Mittelstand und Unternehmen durchsetzen und die wirtschaftspolitische Bevorzugung der Oberschicht beenden. Der letzte Punkt macht deutlich, warum das Establishment versucht, Trump zu demontieren.

 
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