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USA und Europa Wer füllt das Machtvakuum im Nahen Osten?

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Donald Trump Quelle: REUTERS

Die USA ziehen sich aus Syrien, Irak, Afghanistan zurück. Es wäre wichtig, wenn Europa dort künftig eine stärkere Rolle spielte. Doch das dürfte kaum passieren. Die EU ist durch den Brexit geschwächt. Frankreich wirtschaftlich zu schmächtig. Und Deutschland nicht an Sicherheitspolitik interessiert.

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Seit US-Präsident Donald Trump im Oktober den Abzug der US-Truppen aus Syrien anordnete, ist die Debatte über den Rückzug der USA aus dem Nahen Osten neu entbrannt. Obwohl immer noch 50.000 bis 70.000 amerikanische Soldaten im und um den Persischen Golf stationiert sind, wird immer deutlicher, dass Washington sich weltpolitisch neu orientiert: Weg von den „endlosen Kriegen“ im Irak und in Afghanistan, heraus aus der Golfregion in Richtung Pazifik. Dieser Trend, den bereits Barack Obama mit seinem „pivot to Asia“ von 2009 einleitete, prägt die amerikanische Politik seit nunmehr einem Jahrzehnt und gewinnt unter Trump an Fahrt. Zwei Gründe sorgen für den Rückzug der USA: das nachlassende Interesse am nahöstlichen Öl und der sich abzeichnende Konflikt mit der neuen Supermacht China.

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