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Vietnam Preußen in Hanoi

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Menschenmenge auf der Straße in Hanoi Quelle: Laif

Während anderswo der Nationalismus blüht und Handelsstreitigkeiten lodern, schließt Vietnam fleißig Freihandelsabkommen ab – und profitiert so von der Suche nach Alternativen zu China.

Nguyen Chi Dung schüttelt immer weiter Hände. Gerade hat der vietnamesische Minister für Planung und Investitionen durch eine Seitentür einen Festsaal seines Ministeriums in Hanoi betreten. Der Raum strahlt höchste sozialistische Förmlichkeit aus: die Wände holzvertäfelt, der Boden blank poliert. Vor einer Bühne hängt ein schwerer Samtvorhang, „Hoch lebe die Kommunistische Partei Vietnams“ steht auf einem Schild darüber.

Statt seinen deutschen Kollegen, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), zu begrüßen und dann sofort seinen Platz einzunehmen, wie es bei einem solchen Treffen üblich wäre, geht Nguyen die ganze Tischreihe entlang und drückt zunächst jedem einzelnen der mit Altmaier nach Vietnam gereisten Unternehmensvertreter die Hand.

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