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Währungsreserven Notenbanken im Goldrausch

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Goldbarren und -münzen Quelle: imago images

In Kürze enden die Restriktionen für Goldverkäufe von Notenbanken. Trotzdem werden sie ihre Schätze behalten – oder, wie einige Schwellenländer, weiter zukaufen. Das dürfte den Goldpreis treiben.

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Einmal im Jahr ist Goldinventur in der Frankfurter Wilhelm-Epstein-Straße. Die Deutsche Bundesbank erfasst dann ihren Goldbestand, Barren für Barren, jeder einzelne nummeriert und inventarisiert. Diesmal haben die Bundesbanker den Wert ihres Schatzes auf 2385 DIN-A4-Seiten protokolliert.

Und die Zahlen sind beeindruckend. Ende 2018 lagerten 269.137 Barren in den Tresoren. Ihr Gewicht: 3368,8 Tonnen. Beim aktuellen Goldkurs von circa 1400 Euro je Feinunze entspricht das pro Kopf der Bevölkerung einem Wert von mehr als 1800 Euro. Damit besitzt die Bundesbank nach der US-Notenbank Federal Reserve die zweitgrößten Goldreserven der Welt.

Noch. Denn anders als die Bundesbank, die ihren Bestand seit Jahrzehnten konstant hält und lediglich Kleinstmengen an das Bundesfinanzministerium verkauft, um das Prägen von Gedenk- und Sammlermünzen zu ermöglichen, sind Notenbanker anderer Länder einem Goldrausch verfallen.

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