WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Welthandel Der Bundesregierung fehlt ein Plan für den Umgang mit China

Premium
Chinesische und deutsche Flagge Quelle: Reuters/China Stringer Network

Angela Merkel reist ins Reich der Mitte. Mit leeren Händen. Der Kanzlerin fehlt eine außenwirtschaftspolitische Strategie für die neue Weltlage.

Manchmal entfalten Anekdoten ungeahnte Kräfte. Und so könnte eine kleine Geschichte, die gerade im Berliner Regierungsviertel die Runde macht, der Erkenntnis förderlich sein: Wie gutmütig und naiv hat die Bundesregierung jahrzehntelang nach China geblickt!

Die Geschichte geht so: Es war einmal ein deutscher Mittelständler, der hatte in China eine Fabrik aufgebaut. Alles lief rund. Nur seine Mitarbeiter waren häufig müde. Das besorgte den deutschen Mittelständler, also folgte er dem Tross an Bussen, mit denen seine Angestellten abends wegfuhren. Und stellte fest: Sie fuhren nicht nach Hause, sondern arbeiteten weiter, als Doppel-Angestellte in einem Zweischicht-Kopiersystem: Die Chinesen hatten die Fabrik in gebotener Entfernung zum Original nachgebaut. Und die Mitarbeiter stellten dort nachts detailgenau den Produktionsprozess nach, den sie tagsüber so fleißig einübten.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%