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30 Jahre Mauerfall „Kein einziger Cent mehr an Subventionen“

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Reint E. Gropp. Quelle: dpa

30 Jahre nach dem Mauerfall hängen die neuen Bundesländer wirtschaftlich noch immer zurück. Deutschlands führender Ost-Ökonom Reint Gropp macht dafür auch hohe Staatshilfen verantwortlich – und fordert die Politik auf, die Großstädte künftig gegenüber ländlichen Regionen zu bevorzugen.

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Reint E. Gropp ist seit November 2014 Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH), dem einzigen ostdeutschen Wirtschaftsforschungsinstitut. Zuvor arbeitete der Ökonom unter anderem für den Internationalen Währungsfonds und die Europäische Zentralbank.
WirtschaftsWoche: Herr Gropp, vor knapp 30 Jahren hat der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl den Ostdeutschen blühende Landschaften versprochen. Was blüht in den neuen Ländern heute?
Reint Gropp: Es gibt einige Hotspots, die Großräume Leipzig/Halle und Dresden, das Umland von Berlin mit Potsdam, Jena sowie die Nordachse mit Wismar, Stralsund und Rostock. Aber insgesamt liegt die ostdeutsche Wirtschaftskraft immer noch bei nur 80 Prozent des Westniveaus. Das heißt: Ostdeutsche sind 20 Prozent ärmer als Westdeutsche. Und das heißt auch: Das reichste ostdeutsche Bundesland Sachsen steht immer noch schlechter da als die ärmsten westdeutschen Länder.

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