ARD Gebührenwächter tadeln Sender

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Quelle: dpa

Die Kritik an der ARD wird lauter: Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, wirft den Rundfunkanstalten zu wenig Ehrgeiz beim Sparen vor - und ist damit nicht allein.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, wirft den Rundfunkanstalten zu wenig Ehrgeiz beim Sparen vor. Ihre 16 Experten kommen in einer Stellungnahme, die sie vor wenigen Tagen an die Staatskanzleien der Bundesländer verschickt haben, zu dem Schluss, dass die Sparvorhaben der Anstalten bei weitem nicht ausreichen. Vor allem die ARD schöpfe vorhandene Potenziale nicht aus.

Die aus neun Landesanstalten bestehende ARD hatte den Bundesländern auf Aufforderung durch die Ministerpräsidenten im September Sparvorschläge unterbreitet. Die Politiker fürchten eine eskalierende Debatte um den Rundfunkbeitrag, den Unternehmen und Haushalte zahlen müssen. Die ARD gab an, zwischen 2021 und 2028 rund 950 Millionen Euro einsparen zu wollen. Was den Bundesländern bereits bei der Vorlage der Sparprojekte zu wenig erschien, stößt nun auch auf die Kritik der Gebührenwächter. Die KEF-Experten prüfen den Finanzbedarf des mit jährlich acht Milliarden Euro aus Beiträgen sehr üppig ausgestatteten öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

 
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