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Autoindustrie Zeit zum Aussteigen

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Endstation: Auch Angela Merkel war immer eine Autokanzlerin – jedenfalls bis es zum Dieselskandal kam. Quelle: ddp images (2), picture-alliance/dpa (3), reuters/alex grimm, action press

Die Autoindustrie galt als einflussreichste Berliner Lobby. Doch nun beendet die Politik die traditionelle Allianz: In der größten Umbruchphase der deutschen Leitbranche zeichnet sich ab, dass nun die Regierung lenkt.

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Klar, es ist eine Menge schiefgelaufen. Aber das soll Vergangenheit sein. Künftig will Kai-Stefan Linnenkohl mit gutem Beispiel vorangehen – nein, falsch: voranfahren. Stolz präsentiert der Geschäftsführer auf dem Parkplatz des Berliner Automobilunternehmens IAV seinen Elektroroller der chinesischen Marke Niu: 70 km/h Spitze, weiß-rote Lackierung, Bosch-Motor. „Es kommt vor, dass ich im Anzug auf meinem Roller zum Berliner Bürgermeister ins Rote Rathaus fahre“, sagt Linnenkohl. Hört, hört. Denn auch seinen schwarzen SUV mit Verbrenner nutzt er fast nur noch auf langen Fahrten. Vor ein paar Jahren habe es das „in einem Automobilunternehmen nicht gegeben“.

Bei IAV, wo sie großen Wert darauf legen, kein klassischer Zulieferer, sondern ein Entwicklungsdienstleister zu sein, ist dieser Wandel spürbar: Zwar füllen Verbrennungsmotoren noch große Teile der Auftragsbücher. Doch mit Volkswagen hat sich der größte Kunde und Gesellschafter des Berliner Unternehmens eine radikale Elektrostrategie auferlegt. Und IAV zieht mit.

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