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Baubürokratie, Mietwahnsinn und öde Städte „Wir haben einen Tiefpunkt erreicht“

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Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle und Architekt Matthias Sauerbruch debattieren über Baubürokratie, Mietwahnsinn und öde Städte. Quelle: Jan Philip Welchering für WirtschaftsWoche

Der Bedarf an Wohnungen ist riesig, die Mieten sind hoch, trotzdem wird in Städten zu wenig gebaut. Wie kann das sein? Der Architekt Matthias Sauerbruch und die zuständige Staatssekretärin Anne Katrin Bohle diskutieren über ideenlose Ämter, absurde Vorschriften und architektonische Standardware.

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Matthias Sauerbruch, 64, gründete 1989 mit Louisa Hutton sein Architekturbüro. Zuvor war er Partner in Rem Koolhaas“ Londoner Büro. 2017 baute Sauerbruch Hutton in Hamburg Microapartments aus Holzmodulen.

Anne Katrin Bohle, 58, Juristin, ist seit März als Staatssekretärin im Bundesinnenministerium zuständig für den Bau. Zuvor kümmerte sie sich im NRW-Bauministerium um Stadtentwicklung.

Ein Haus in der Eckertstraße im Berliner Stadtteil Friedrichshain. Einst galt das Grundstück hier laut Stadtplanungsamt als unbebaubar, zu verschnitten, doch heute stehen darauf Wohnungen: So flexibel gestaltet, dass man sie auch leicht wieder umbauen könnte, wenn sich die Wohnbedürfnisse ändern. Als „vorbildlich“ zeichnete der Bund Deutscher Architekten das Projekt „Einfach gebaut“ aus. Das Projekt eignet sich also bestens, um über die Probleme beim Wohnungsbau und mögliche Lösungen für die Misere zu sprechen. Die Lehre vor Ort: Es geht viel, wenn der Wille vorhanden ist.

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