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Beitragsentlastung überfällig So unsozial sind die Sozialbeiträge

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Doch trotz der historisch guten Wirtschaftslage summieren sich die Sozialbeiträge immer noch auf fast 40 Prozent des Bruttolohns. Quelle: dpa

Die Wirtschaft boomt, und die Zahl der Rentner ist noch gering. Trotzdem kriegt die Koalition keine Beitragsentlastung hin. Ein Unding.

Richtig gut ist die Lage für Unternehmen und Erwerbstätige im Land. Vor allem wenn man sich in die Zeit der Agenda 2010 versetzt, der bislang letzten größeren Sozialreform. Vor 15 Jahren war die Arbeitslosigkeit mehr als doppelt so hoch wie heute. Nun gibt es mehr Arbeit als Fachkräfte, die Wirtschaft wächst, und die Rekordzahl von 32,6 Millionen Menschen zahlt Sozialbeiträge - für die Rente und gegen Arbeitslosigkeit, für Gesundheit und Pflege.

Doch trotz der historisch guten Lage summieren sich diese Beiträge immer noch auf fast 40 Prozent des Bruttolohns. Der Pflegesatz soll 2019 sogar steigen: um 0,3 Prozentpunkte (sagt Gesundheitsminister Jens Spahn) oder sogar 0,5 (so hätten es die zuständigen Krankenkassen gern). Der Beitrag zur prall gefüllten Arbeitslosenkasse dürfte hingegen nur um magere 0,3 Punkte sinken.

 
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