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Berlin intern

Mal eben schnell noch Frankreich retten

Gregor Peter Schmitz
Gregor Peter Schmitz Ehem. Leiter Hauptstadtbüro WirtschaftsWoche (Berlin)

Parteifreunde wünschen, dass Kanzlerin Angela Merkel voll auf Wahlkampf schaltet. Aber sie denkt auch an Europa. Richtig so.

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Quelle: dpa

Ihre parteiinternen Kritiker (und von denen gibt es viele) halten Kanzlerin Angela Merkel vor, sie habe den Ernst des Wahlkampfes gegen Martin Schulz einfach noch nicht begriffen. Sie regiere einfach weiter, statt Dauerwahlkampf zu führen wie ihr derzeit amtsloser SPD-Herausforderer. Und sie denke schon qua Amt eher global statt wählerfreundlich-national.

Diese Vorwürfe sind wohl durchaus richtig, Merkels Agieren aber durchaus verständlich. Denn vom Kanzleramt aus sieht vieles so viel wichtiger aus als die Frage, welches Wahlplakat die CDU kleben lassen soll. Also hat sich die Kanzlerin – statt in Wiederwahlmodus umzuschalten – erst Wahlkampfhilfe im Nachbarland vorgenommen. Merkel will mal eben schnell noch Frankreich retten, und zwar vor der Populistin und erklärten Europahasserin Marine Le Pen.

 
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