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Berlin intern

Weiblich, ostdeutsch, an der Spitze

Cordula Tutt
Cordula Tutt Autorin Wirtschaft & Politik (Berlin)

SPD-Kandidat Martin Schulz ist in der Minderheit: Im Wahlkampf stehen ostdeutsche Politikerinnen ganz vorne.

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Sahra-Wagenknecht Quelle: dpa

Martin Schulz, SPD-Kanzlerkandidat, trat gerade bei einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag auf – und wollte sich nicht lumpen lassen. Wenn er Kanzler würde, sagte Schulz, müsse für die sozialdemokratische Ministerriege gelten: „Gleiche Anzahl Frauen, gleiche Anzahl Männer.“ Manche Frau im Publikum dachte da: Wo ist der Fortschritt? Derzeit stellt die SPD im Bundeskabinett vier Ministerinnen und nur zwei Minister.

Doch Schulz hat die Zeichen erkannt. Er weiß, dass er zu einer doppelten Minderheit gehört. Mehr Frauen als Männer dürfen bei der Bundestagswahl am 24. September abstimmen. Und die Konkurrenz hat, was Schulz nicht ist – eine Frontfrau. Die größeren Parteien, bis auf Sozial- und Freidemokraten, schicken Frauen vor. Weitere Gemeinsamkeit: Sie haben den ersten Teil ihres Lebens in der DDR verbracht. Dazu gehören Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Sahra Wagenknecht (Linkspartei) und Frauke Petry (AfD).

 
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