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CO2-Ausstoß Luftnummer Emissionshandel

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Sprithändler könnten beim Emissionshandel den EU-Binnenmarkt ausnutzen. Quelle: dpa

Die Koalition will den CO2-Ausstoß beim Heizen und im Verkehr verteuern. Doch der geplante Emissionshandel taugt nicht. Er ist weder verfassungsfest, noch regt er zum Umstieg an – und bietet Schlupflöcher.

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Wenn einer die Tricks kennt, dann Jürgen Trittin. Der frühere Bundesumweltminister von den Grünen hat nicht nur die Energiewende gegen alle Widerstände durchgefochten. Er organisierte auch den ersten Handel mit Verschmutzungsrechten in Deutschland – jenen Emissionshandel, der europaweit seit 2005 gilt und an dem sich Energiekonzerne wie Industrie beteiligen müssen. Trittin war bei der politischen Konkurrenz gefürchtet – für seinen Durchsetzungswillen und für sein Detailwissen.

Wenn also Jürgen Trittin, der ökologischen Ehrgeizlosigkeit absolut unverdächtig, urteilt, beim geplanten nationalen Emissionshandel passe alles „ganz schlecht zusammen“ – dann sollte man aufhorchen. Das vermeintliche Kernstück des großkoalitionären Klimapakets könnte sich als Luftnummer erweisen.

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